Seminarangebote 1.Halbjahr 2019

Grundseminar für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore

Voraussetzungen für die Teilnahme am Seminar
Die teilnehmende Person hat eine abgeschlossene Berufsausbildung, muss Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit im Umgang mit kraftbetätigten Fenster, Türen und Toren nachweisen können.

Fortbildungsseminar für Sachkundige für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore

Voraussetzungen für die Teilnahme am Seminar
Die Teilnehmer müssen sich mit der Funktion kraftbetätigter Türen und Tore auskennen und idealerweise auch schon über Erfahrung bei der wiederkehrenden Prüfung verfügen, also Sachkundige sein.

Zertifizierter Sachkundiger für die Prüfung und Wartung von Feuerschutztüren, Rauchschutztüren u. Feststellanlagen

Dieses herstellerübergreifende, an der täglichen Praxis der Monteure orientierte Seminar vermittelt fundierte Kenntnisse für die Prüfung und Wartung von Feuerschutztüren, Rauchschutztüren und Feststellanlagen.

Unterstützungsangebot zur Erstellung Ihrer Gefährdungsbeurteilungen

Ziel des Seminars ist es, Ihnen spezifisches Fachwissen zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen im Metallbaubetrieb zu vermitteln. So werden im Seminar praktische Möglichkeiten vorgestellt, wie Gefährdungsbeurteilungen gestaltet werden können.

Geprüfter Fachbauleiter/ in im Metallbauerhandwerk

Geprüfte Fachbauleiter/in im Metallbauerhandwerk bekleiden eine zentrale Funktion im Baustellenbetrieb und betreuen gegebenenfalls parallel mehrere Projekte. Schwerpunkte ihrer Aufgaben sind – neben der Auftragsvorbereitung und dem Management der auszuführenden Leistungen – das Abstimmen mit Auftraggeber bzw. Gesamtbauleitung.

Lehre und Abi im Doppelpack

Ab Herbst können die ersten Schüler in Sachsen einen Handwerksberuf erlernen und gleichzeitig ihre allgemeine Hochschulreife erlangen. Innerhalb von vier Jahren erwerben die Jugendlichen so ihren Gesellenbrief und machen ihr Abi.

Duale Berufsausbildung mit Abitur in Sachsen, kurz Dubas, nennt sich das Pilotprojekt, das im Freistaat seit dem Jahr 2011 läuft, allerdings erst jetzt zwei Handwerksberufe mit einschließt. Metallbauern mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik und Elektronikern mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik steht der doppelqualifizierende Bildungsgang offen.

Dabei findet der schulische Teil der Ausbildung am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) für Wirtschaft und Technik in Bautzen statt. Er kombiniert allgemeinbildende und berufsbezogene Unterrichtsinhalte am beruflichen Gymnasium mit den berufsübergreifenden und berufsbezogenen Inhalten der Berufsschule.

Der vierjährige Dubas-Weg der Handwerksschüler wird am BSZ beginnen, die betriebliche Berufsausbildung im zweiten Schulhalbjahr. Dafür schließen die Schüler wie üblich einen Ausbildungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb über dreieinhalb Jahre ab.

Die Hälfte der Ausbildungsdauer findet im Betrieb und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum statt, die andere Hälfte, etwa 27 Wochen pro Ausbildungsjahr, im BSZ.

Bis zum 31. März 2019 können sich Unternehmen und Auszubildende beim Berufsschulzentrum (BSZ) für Wirtschaft und Technik Bautzen für die Berufsausbildung mit Abitur in einem der beiden genannten Ausbildungsberufe des Handwerks für das Schul- und Ausbildungsjahr 2019/2020 anmelden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Fachverband Metall Sachsen unter der Telefon-Nr.: 0351/ 84129230; Fax-Nr.: 0351 84129232 oder
E-Mail: info@metallhandwerk-sachsen.de.

Quelle: Deutsche HandwerksZeitung Ausgabe 3, Februar 2019

Neue Tacho-Regeln für Transporter – Ausnahmen fürs Handwerk geplant

Das Europäische Parlament hat die Neuregelung der Tachografenpflicht verabschiedet.

Für mehr Sicherheit im internationalen Güterverkehr sollen künftig auch Fahrzeuge zwischen 2,4 und 3,5 Tonnen ihre Lenk- und Ruhezeiten mit einem digitalen Tachografen aufzeichnen. „Es ist wichtig, unlautere Praktiken zu unterbinden, die die Straßen gefährlicher machen“, sagte Markus Ferber, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe. Als „großen Erfolg“ bezeichnete er die geplanten Ausnahmeregeln für Handwerker.

Der neue Kompromiss sieht vor, dass die Tachografenpflicht bei innerdeutschen Fahrten nur für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gilt. Bei Grenzübertritt gilt die Tachografenpflicht hingegen ab 2,4 Tonnen.

Zudem wurde die sogenannte Handwerkerausnahme ausgeweitet.
Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen sind von der Aufzeichnungspflicht befreit, wenn sie im Umkreis von 150 Kilometern vom Unternehmenssitz unterwegs sind.
Bisher liegt der Radius bei 100 Kilometern. Auch Kleintransporter unter 3,5 Tonnen müssen ihre Fahrten bei Aufträgen innerhalb Deutschlands nicht digital aufzeichnen, ebenso wie Fahrzeuge des Baugewerbes bis 44 Tonnen, die sich in einem Radius von 100 Kilometern um den Betriebsstandort bewegen. Nun muss noch der Europäische Rat zustimmen.

„Mit ihrer Entscheidung, das Handwerk durch eine Eingrenzung auf grenzüberschreitenden Warentransport und eine Ausnahme für den Werkverkehr weitestgehend von der ,Ausweitung der Tachografenpflicht auszunehrnen, haben die Europaabgeordneten Realitätssinn bewiesen“, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke.
(Quelle: DHZ Ausgabe 7, 12. April 2019)